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Die Stadt Kaiserslautern, mit rund 100.000 Einwohnern, braucht ein beheiztes Freibad!
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Einsparungen geplant

Ohne Nachhalt und Blick in die Zukunft

Im Warmfreibad soll künftig eine niedrigere Wassertemperatur und eine kürzere Öffnungszeit als Sparmaßnahme erwogen werden.

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Brief an Ministerpräsident Kurt Beck


Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Ministerpräsident Kurt Beck
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz

Erhalt des Warmfreibades in Kaiserslautern


Sehr geehrter Herr Beck,

schockiert habe ich gestern der Rheinpfalz entnommen, dass das Freibad in Trippstadt für ca. 4 Millionen Euro grundsaniert und zu einem Spaßbad ausgebaut werden soll. Die Förderung eines solchen Ausbaus vor dem Hintergrund leerer Kassen ist für uns ein Schlag ins Gesicht.
Zum Hintergrund: Sobald größere Sanierungsmaßnahmen im Warmfreibad anstehen soll dieses geschlossen werden. Wir fragen uns: Wie setzt die Landespolitik hier Prioritäten? In vielen kleinen Orten um Kaiserslautern herum sind in den letzten fünf Jahren einige Bäder aufwändig saniert worden. Hochspeyer, Rodenbach und jetzt Trippstadt. Wir gönnen unseren Mitbürgern ihre schönen Bäder ja von Herzen. Aber wo bleibt hier die Politik der zentralen Orte? Was ergibt es für einen Sinn, wenn bald Bürger aus Kaiserslautern in die umliegenden Ortschaften fahren müssen um in einem beheizten Freibad schwimmen gehen zu können?
Fakt ist: Das Warmfreibad in Kaiserslautern ist durch seine Lage auch soziales Brennpunktbad. Das Warmfreibad Kaiserslautern ist als einziges Bad behindertengerecht. Das Warmfreibad Kaiserslautern ist durch seine moderaten Eintrittspreise und hervorragende fußläufige Erreichbarkeit auch mit dem kleinen Geldbeutel besuchbar. Was für eine Politik betreibt hier die Landes-SPD? Sollen in Zukunft nur noch die Reichen und Schönen über eine Warmschwimmmöglichkeit verfügen? Wieso steht gerade das Bad auf der Kippe, welches in den letzten Jahren immer die meisten Besucher hatte? Soll die Ausübung eines gesunden Sports nur noch Touristen und gut betuchten Mitbürgern ermöglicht werden? Bitte teilen Sie uns mit, welche übergeordnete Planung hinter dieser Förderpolitik steht und nach welchen Leitlinien das Land Fördermittel für solche Infrastrukturmaßnahmen vergibt. Wir informieren uns auch gerne in einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Wiesemann
Vorsitzender Förderverein Warmfreibad Kaiserslautern e.V.
tobias.wiesemann@initiative-warmfreibad.de

Die Rheinpfalz

Das Freibad Waschmühle benötigt eine neue Chlorgasanlage. Im Frühjahr wird mit der Installation begonnen. Die Reparatur der „Wesch” bedeutet gleichzeitig das Aus für das Warmfreibad.

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Offener Brief Herrn Dr. Weichel

Erhalt des Warmfreibads

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